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Die im südwestlichen Frankreich liegende Stadt, Bordeaux, ist etwa 45km vom Meer entfernt, an der Garonne, die sich in einem weitern Bogen durch die Stadt zieht, ist auch die Universitätsstadt.
Diese ist politisches, wirtschaftliches und geistiges Zentrum. Ihre etwa 230.000 Einwohner nennen sich Bordelais. Berühmtheit hat die Stadt insbesondere durch den Bordeauxwein und ihre Küche erlangt, aber auch durch ihr bauliches und kulturelles Erbe. In ihr besteht ein großes und differenziertes Bildungsangebot. Allein 70.000 Studenten verteilen sich auf die vier Universitäten, die gemeinsam als Universität Bordeaux auftreten, aber formal unabhängig voneinander sind. Doch Herz der einstigen Hauptstadt der Aquitaine ist der Theaterplatz, Place de la Comedie. Hier steht das Grand-Theatre, in neo-klassischem Stil, das zu Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Links von ihm ist der riesige Platz, Quinconces mit einem Denkmal für die Girondisten. Zur Rechten, hinter dem Qual Marechal-Lyautey, kommt man zum Börsenplatz, Place de la Bourse, einer großen Architekturschöpfung des 18. Jahrhunderts. In einem Bau befindet sich das Marinemuseum. Wer von den langen Stadtwanderungen Erholung sucht bevor er sich auf den Weg durch die vielen Museen der Stadt macht der findet Erholung und Ruhe im Jardin Public. Er wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Im Gegensatz zu den anderen Parkanlagen, die in dem sehr geradlinigen, ja fast sterilen Stil französischer Gartenbaukunst angelegt wurden, handelt es sich hier um einen klassisch englischen Garten. Wer in Bordeaux weilt wird an der Rue Sainte-Catherine wirklich nicht vorbeikommen. Wie so vieles in Bordeaux, verdankt sie ihre Existenz dem städteplanerischen Aktivismus Tournys. Sie ist heute Zentrum des verkehrsberuhigten, innerstädtischen Bereichs und 1,2 Kilometer lang. Links und rechts der Straße drängen sich Läden an Läden. |